Was verwendet?

  • Serrapeptase

Serrapeptase ist ein proteolytisches Enzym, das von einem nicht-pathogenen Bakterium namens Serratia produziert wird, das natürlicherweise im Darm der Seidenraupe lebt und beim Aufbrechen der Kokonwände hilft. Diese Substanz wurde in den 70er Jahren entdeckt und ist essentiell für das Überleben der Seidenraupe, da sie an den Seidenfäden des Kokons befestigt ist und nur mit Hilfe dieses Enzyms effektiv austreten kann.

Dieses Enzym, auch bekannt als Serratia peptidase, wird seit mehr als 30 Jahren in Europa und Asien zur Behandlung von Entzündungen eingesetzt, um die Menge an Schleim und Sekreten, die der Körper produziert, zu reduzieren, was auch zur Schmerzlinderung beiträgt. Es gibt viele laufende Studien über Serrapeptase, da dieses Enzym eine Vielzahl von klinischen Anwendungen hat.

Mehr als 40 klinische Studien und Studien haben gezeigt, dass Serrapeptase mehrere gesundheitliche Vorteile hat, die analgetische und entzündungshemmende Eigenschaften haben, ähnlich wie Ibuprofen, Salicylate und auch nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente, was es zu einer Alternative macht zur Behandlung von rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose.

Die entzündungshemmende Wirkung dieser Substanz tritt aufgrund ihrer Fähigkeit auf, die Drainage von Gewebsflüssigkeit zu reduzieren, zu verdünnen und zu erleichtern. Die analgetische Wirkung der Serrapeptase beruht auf ihrer Fähigkeit, die Freisetzung von Aminen, die Schmerzen im Körper verursachen, zu hemmen.

  • Quercetin

Die Wirkung von Quercetin auf Säugetiere ist aktuell (Stand 2016) Gegenstand intensiver Forschung. Quercetin werden weitreichende, physiologisch positive Effekte zugesprochen. So zeigte sich u. a. inzwischen, dass 1000 mg/Tag Quercetin über 14 Tage nach hohen Belastungen zu hoch signifikant weniger Muskelkater und einer signifikant höherer Leistung im Doppelblindversuch bei Sportlern führte als ein Placebo. Hervorzuheben ist das antioxidative Potential, da Quercetin ähnlich wie die Vitamine A, C und E als Radikalfänger wirkt. Der genaue Ablauf der Oxidations-Inhibierung in vivo wird allerdings noch diskutiert.

Quercetin gehört zwar auch zur Gruppe von Flavonoiden mit deutlich mutagenen Eigenschaften, es gibt aber keine Hinweise auf eine Toxizität beim Menschen, Tierversuche zeigten keine kanzerogene Wirkung von Flavonoiden. Im Vergleich zu Taxifolin weist Quercetin eine deutliche Mutagenität auf, allerdings ist dies an gewisse Bedingungen in der Zelle geknüpft. Auch wirkt Quercetin direkt gegen Krebs, indem es Tumorzellen am Wachstum hindert und deren Tod hervorrufen kann.

Ein Toxizitätsmodell in vitro hat gezeigt, dass die erhöhte oder längerfristige Gabe von Quercetin toxisch wirken kann.

Quercetin hemmt in vitro die Wirkung des Medikaments Bortezomib durch direkte chemische Reaktion zwischen Quercetin und der Borongruppe

In der Medizin wird Bromelain bei akuten und chronischen Entzündungen sowie als Verdauungshilfe eingesetzt. Die Zulassung der deutschen Fertigarzneimittel lautet „bei akuten Schwellungszuständen nach Operationen und Verletzungen, insbesondere der Nase und der Nebenhöhlen.“ Auch in der zahnärztlichen Implantologie gehört dieser Wirkstoff, meist in Kombination mit einem Antibiotikum, schon seit langem zum therapeutischen Spektrum.Bromelain wird im Magen bereits zum größten Teil verdaut. Deshalb werden standardmäßig magensaftresistente Filmtabletten oder Dragees in der Therapie eingesetzt, welche sich erst im Dünndarm auflösen und enthaltene Stoffe freisetzen.

  • Bromelain

Bromelain wurde in klinischen Studien bei Gelenkbeschwerden gegen Placebo und gegen NSAR getestet. Dabei fällt etwa jede zweite Studie nicht negativ aus. Ein sicherer Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit von Bromelain wurde jedoch noch nicht erbracht.

Als „Konzentrat proteolytischer Enzyme angereichert aus Bromelain“ (NexoBrid) wird ein standardisiertes, im Wesentlichen aus Stammbromelain bestehendes Enzymgemisch angewendet, um nach Verbrennungen des Grades IIb (tief) oder III (sehr tief) gebildeten Schorf in Brandwunden aufzulösen (Débridement). Es wird dazu einmalig als Gel aufgetragen und verbleibt vier Stunden lang auf dem verbrannten Hautbereich. Die Behandlung ist spezialisierten Verbrennungszentren vorbehalten.

Neben Arzneimitteln befinden sich auch Nahrungsergänzungsmittel, ergänzende bilanzierte Diäten und diätetische Lebensmittel für Sportler mit Bromelain auf dem Markt: Die Qualitäten reichen von geringsten Mengen Ananas-Fruchtpulvern bis zu höher dosierten Präparaten

  • Bentonit (2 – 4 gr. täglich)

Ist gut um viele Sachen zu binden, die man aus dem Körper raus haben will. Die Einnahme ist nicht so toll, hier nimmt man 4 Esslöffel und rührt diese zu einen homogenen Brei und trinkt diesen. Der Stuhlgang wird sich massiv verändern und auch die Verdauung mehr angeregt. Empfiehlt sich in den Morgenstunden. Auf Nahrung sollte zwei Stunden danach sowie davor verzichtet werden.

Siehe:

Bentonit ist ein Tonmineral oder auch Gesteinsmehl. In Montana, in einer kleinen Stadt in den USA wurde diese sehr hilfreiche Mineralerde das erste Mal entdeckt. Von diesem Ort stammt auch der Name des Gesteinsmehls. Die Herkunftsstadt hört auf den Namen Fort Benton.

Mittlerweile ist die Heilerde allerdings in vielen verschiedenen Ländern der Welt auffindbar. So auch in Deutschland. Die größte Abbauregion befindet sich in der Nähe von Moosburg und Landshut, links und rechts der Isar.

Zusammengesetzt aus verschiedenen Tonmineralien, entstammt Bentonit verwitterter Vulkanasche. Es entsteht durch die Entglasung von Vulkanasche. Dieser Umwandlungsprozess findet im Wasser (meistens Meerwasser) statt. Durch die extrem große und negativ geladene innere Oberfläche, besitzt diese Mineralerde eine enorm hohe Adsorptionsfähigkeit für diverse Schadstoffe.

  • Manuka Honig

Sehr empfehlenswert, insbesondere wenn der Honig in der Nase verwendet wird. Empfehlung dreimal täglich, soweit das nicht mit dem Bentonith kollidiert.

Wirkt antiinflamatorisch sowie antiseptisch.

Kommerzielle Manuka-Honige werden hinsichtlich ihrer nicht-peroxidischen antibakteriellen Aktivität mit einem sogenannten Unique Manuka Factor = UMF (übersetzt „einzigartiger Manuka-Faktor“) gekennzeichnet, welchen der neuseeländische Verband Active Manuka Honey Association Inc. (AMHA) an Lizenznehmer für entsprechende Honigqualitäten vergibt.[6] Zur Bestimmung dieses Faktors wird die antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs mit der einer Phenollösung verglichen: beispielsweise hat ein Manuka-Honig UMF® 20+ die gleiche nicht-peroxidische antibakterielle Wirksamkeit in-vitro wie eine 20-prozentige phenolische Lösung.[7] Im Gegensatz zur MGO-Messung handelt es sich hierbei um eine Messung der Wirksamkeit ohne Zugrundelegung eines speziellen Inhaltsstoffes. Zur Referenzmessung benötigt man mindestens zwei Petrischalen mit gleichen Bakterienkulturen und misst nach der Behandlung mit Honig bzw. Phenol die Größe des entstandenen Hofes. Die Methode wird in Neuseeland heute noch von einigen Firmen angewandt, hat aber den Nachteil, dass wegen der physikalischen Rahmenbedingungen (Abweichungen der Bakterienkulturen, Ungenauigkeiten in der Kreisbildung des jeweiligen Hofes) die Ergebnisse stark variieren können, so dass erst mehrere Messungen einen annähernd verlässlichen Mittelwert ergeben.

2006 wurde an der Technischen Universität Dresden Methylglyoxal (MGO) als antibakteriell aktive Komponente im Manuka-Honig identifiziert.[8] Die mit einer eigens entwickelten HPLC-Methode gemessenen Konzentrationen betrugen je nach Sorte des Manuka-Honigs zirka 20 bis 800 Milligramm pro Kilogramm.[5] Auch konnte eine Korrelation zwischen den nach der UMF-Methode ermittelten Werten und den gemessenen Methylglyoxalgehalten hergestellt werden.[9] Die Firma Manuka Health New Zealand Ltd. charakterisiert den Methylglyoxalgehalt der von ihr vertriebenen Manuka-Honige mit dem Markenzeichen MGO®, gefolgt von einer Zahl, die den Mindestgehalt an Methylglyoxal in Milligramm pro Kilogramm Honig angibt. Andere Anbieter folgen mittlerweile dieser Methodik, indem sie ebenfalls einen MGO-Wert (Methylglyoxalgehalt) zur Charakterisierung der nicht-peroxidischen antibakteriellen Wirkstärke angeben. Ferner wird der Methylglyoxalgehalt auch als Basis für die rechnerische Ermittlung des UMF-Werts verwendet anstelle dessen experimenteller Ermittlung mittels des Hemmhoftests.

  • Kornblumenhonig

In einer recht ähnlichen Klasse spielt der Kornblumenhonig, wesentlich günstiger und vermutlich gleich antibakteriell.

Wirkt antiinflamatorisch sowie antiseptisch.

Siehe:

Prof. Günter Kamp vom Labor für Angewandte Molekulare Physiologie in Münster ist noch einen Schritt weitergegangen und hat unseren Edelkastanien- und unseren Sommertrachthonig auf antibakterielle Wirksamkeit gegen zwei Bakterienstämme (Pseudomonas aeruginosa, Staphylococcus aureus) testen lassen. Beide sind ursächlich bei Erkältungskrankheiten, Lungenentzündungen und Blutstrominfektionen (Sepsis) beteiligt. Mehrere Stämme dieser Bakterien sind gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent. Laut einer aktuellen Studie der europäischen Seuchenbehörde sterben europaweit mehr als 33.000 Menschen jedes Jahr an Infektionen mit solchen Keimen.
Bei beiden Honigsorten ist eine eindeutige antibakterielle Wirksamkeit festgestellt worden, die nahezu der Wirksamkeit eines ebenfalls getesteten Manuka-Honigs mit einem Methylglyoxal (MGO)-Wert von 250+ entspricht.

  • Bitterstoffe

Wissenschaftlich gilt es zunächst, in Analogie zum Opiod-Rezeptorsystem, die zumeist unbekannten endogenen Liganden von Bitterstoff-Rezeptoren zu finden und funktionell zu charakterisieren [24]. Die hohe Anzahl von Bitterstoff-Rezeptor-Genvarianten und die durch genetische/epigenetische Adaptationen entstandenen regional unterschiedlichen Rezeptor-Polymorphismen [25] sprechen für den Einsatz von regional vorkommenden, „urheimischen“ Bitterstoffpflanzen wie Urbitter®. Chemisch definierte Bitterstoffe zeigen jedenfalls in zahlreichen Studien erhebliche interindividuelle Unterschiede der phänotypischen Bitterstoff-Sensitivität

  • Ear Relief Oil

Schützt das Ohr und entfernt Dreck von den Ohren – sei es Schmalz etc. Hier gibt es Kombination aus Lavendel, Teebaum etc.

  • Epsomen Salz (Bittersalz/MGS04)

Wie kann man schonend Magnesium aufnehmen? Die Antwort ist simpel, transdermal. Epsomen Salz habe ich erstaunliche Resultate bekommen.

Badetemperatur ca. 40 – 45 Grad Celsius bei ca. einer bis zwei Stunden sowie einer Menge von 500 gr bis einem 1 kg.

Asthma hat sich verbessert, Bewegungsapparat keine Schmerzen.

Quelle: https://www.epsomsalz.de/08/magnesiumsulfat-zum-baden/

Wer im Magnesiumsulfat badet, unterstützt die natürliche körpereigene Entgiftung seines Körpers. Zusätzlich verbessert Magnesium Sulfat die Konzentration und die Qualität des Schlafs. Gleichzeitig kommt es zu einer Stressverringerung und die Aktivität der Nerven und Muskeln wird verbessert.

Dem Epsom-Salz-Bad (Epsom Salz) wird auch nachgesagt, dass es eine blutdrucksenkende Wirkung hat und  verhindert, dass Blutgerinnsel entstehen oder es zu Verhärtungen der Arterien kommt. Gleichzeitig trägt Magnesiumsulfat zur Verbesserung der Durchblutung bei und sorgt dafür, dass Gelenk- und Muskelschmerzen, wie auch Entzündungen abnehmen.

Durch regelmäßiges Baden mit dem Zusatz von Magnesium-Sulfat, nimmt der menschliche Organismus wesentlich besser Nährstoffe und Sauerstoff auf. Des Weiteren soll Epsom-Salz bei Migräne und Menstruationsbeschwerden helfen. Das Salz hat natürlich auch eine positive Auswirkung auf den Serotoninspiegel. Neben der inneren Wirkung hat das Magnesium-Sulfat-Bad auch eine äußerliche Wirkung, da der Schwefel und die im Bad enthaltenen Mineralien für ein schönes Hautbild sorgen.

Magnesium ist ein äußerst wichtiger Vitalstoff, auf die Muskeln und Nerven gleichermaßen angewiesen sind. Wer seinen Organismus mit der nötigen Menge Magnesium versorgen möchte, ist auf eine ausgewogene Ernährung bestehend aus Gemüse und/oder Getreide angewiesen. Allerdings in Rohform, denn Magnesium ist äußerst hitzeempfindlich.

Hinzukommt, dass Stress und Anspannung dafür sorgen, dass der Körper wesentlich mehr Magnesium benötigt. Ist das Stresslevel konstant hoch, besteht die Gefahr, dass es zu einem dauerhaften Magnesiummangel kommt.

Standard supplementation with: Vitamin B (Dosage 1000mg), Vitamin D (5000mg), Vitamin C (2000mg), Zink, Elderberry, Echinacea

Aminos BCAA and several other stuff.